Tauchsportuntersuchung

Tauchen an einem schönen Urlaubsziel nimmt weltweit immer mehr zu. Es gibt immer neue attraktive Tauchsportreviere. Oft ergibt sich der Wunsch zu Tauchen erst, wenn man beim Schnorchel die atemberaubende Unterwasserwelt entdeckt.

Tauchen ist ein schöner Sport. Er kann aber auch zu gesundheitlichen Probleme führen, die mitunter auch tödlich verlaufen können.

Deshalb ist eine ausführliche Einführung in einer qualifizierten Tauchschule mit Schulung und Taucherprüfung und eine ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung Vorraussetzung für das Tauchen.

Tauchscheine werden von verschiedenen Tauchorganisationen, Tauchschulen und -Vereinen ausgestellt, sind aber keine offiziellen Dokumente. Die wichtigsten weltweit agierenden Verbände sind PADI, SSI, CMAS und NAUI. Alle vier Verbände haben Regeln entwickelt, nach denen sie die Tauchscheine der jeweils anderen Organisation anerkennen. Bei durch lokale Ausbilder ohne Verbandszugehörigkeit ausgestellten Tauchscheinen kann es Probleme mit der Anerkennung, aber auch in der Qualität der Ausbildung geben.

Der Umfang des tauchsportärztlichen Checks ist natürlich abhängig von Alter des Tauchers, von bestehenden Risikofaktoren und der Belastungsintensität des Tauchens und orientiert sich an den Empfehlungen der Tauchsportverbände  und der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin GTÜM.

Der Basis-Tauchsportcheck beinhaltet:

  • ausführliches ärztliches Gespräch

  • Vorgeschichte, persönliche und familiäre Risikofaktoren

  • ausführliche körperliche Untersuchung

  • Ergebnisbesprechung und ärztliche Empfehlungen

  • Bescheinigung der Tauchsporttauglichkeit

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr wird der Basis-Check ergänzt durch:

  • ein Belastungen-EKG (Ergometrie)

  • eine Laborstoffwechseluntersuchung

  • ggf. Lungenfunktion

Diese Untersuchungen bieten wir Ihnen in unserer Praxis an.

Zusätzlich sollte eine HNO-ärztliche Untersuchung Krankheiten der Ohren, des Trommelfells und der Nasennebenhöhlen ausschließen.

Tauchsportmedizinische Unter-suchungen sind nicht Bestandteile der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen und  werden deshalb privat in Rechnung gestellt.